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Was ist ein Boreout-Syndrom?

Noch nie gehört? - Das Boreout-Syndrom entspricht von den Symptomen her, dem weit bekannteren Burnout-Syndrom.
Mit dem Unterschied, dass ein Burnout durch Überforderung, ein Boreout durch Unterforderung entsteht.
Richtig! Durch Unterforderung können dieselben Symptome entstehen. Unvorstellbar für die meisten unter uns. Warum soll ich mich schlapp, müde, erschöpft und energielos fühlen, wenn ich doch viel zu wenig mache?
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Was heißt eigentlich "gefloxt"?

Kurz gesagt, durch Fluorchinolone entstandene Langzeitschäden. Die Antibiotikagruppe wird unter den Präparatenamen wie, Ciprofloxacin, Levofloxacin, Lomefloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin, Pefloxacin usw. geführt. Es handelt sich um ein Breitbandantibiotikum, das trotz einem "Rote Handbrief" weiterhin allzu oft verschrieben wird.
Leider bin ich auch betroffen.
Wenn Sie wissen wollen, wie meine Geschichte ist:
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Warum vollwertige, vegane Ernährung?

Die Betonung liegt für mich bei vollwertig.
Sich vegan zu ernähren heißt nicht zugleich, sich gesund zu ernähren.
Wobei jede vegane Ernährung zumindest gesund für die Tiere und ein Plus für die Umwelt ist. Das allein ist für mich schon ein Grund für vegane Ernährung.
Aber wir können uns selbst so viel Gutes tun durch eine vollwertig-pflanzliche Ernährung.
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Heute ist Herbstanfang
Meine Gedanken dazu und ein Räucherritual


Herbstanfang – wie fühlen Sie sich dabei?
Von vielen PatientInnen, FreundInnen und Familienangehörigen höre ich Dinge wie:
„Ohje, jetzt kommt die schlechte Zeit“, „Da komme ich ganz schlecht drauf“, „Das drückt die Stimmung“...
Eigenartigerweise war und ist das bei mir nicht so.
Im Gegenteil – ich freue mich auf die kommende Zeit!
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Warum vegane und vollwertige Ernährung?

Vor Beginn meiner Ausbildung zur zertifizierten Ernährungsberaterin für vegane/vegetarische Ernährung war ich, wie bestimmt viele andere VeganerInnen, davon überzeugt, schon über alles Bescheid zu wissen und mich gut und gesund zu ernähren. Erstens war ich ja schon Ernährungsberaterin und Ich hatte ja schon sooo viel darüber gelesen.

Umso entsetzter war ich, als ich feststellte, wie ungesund ich mich doch noch ernährt habe und wie ich im Grunde darauf hingearbeitet habe, in einen Mangel zu kommen. (Dasselbe gilt im Übrigen noch mehr für Mischköstler, die sich nicht vollwertig ernähren).Leider ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass wir uns vollwertig ernähren. "Ja klar", werden Sie jetzt vielleicht denken, "aber ICH esse ja vollwertig. Ich greife zu Obst, Gemüse und Vollkornprodukten".

Das ist ja schon richtig super!


Aber wussten Sie, dass z.B. Vollkornprodukte nicht wirklich "Vollkorn" sind? (Natürlich außer ganze Körner) Bei unseren Lebensmitteln wird beim vollen Korn, der Keim (das Wertvollste) entfernt, da die Produkte sonst eine viel zu kurze Haltbarkeit hätten - sie würden ranzig werden. Also ist in allen Produkten der Keim entfernt und alle Vitamine, die dort enthalten sind, verloren.
Und durch lange Lagerung und Verarbeitung geht noch ein riesiger Teil der wichtigen Inhaltsstoffe verloren. Bei der Verarbeitung werden zudem Stoffe zugesetzt, die wir alle nicht unbedingt essen möchten.

Vollwertig heißt für mich:
Frischkornprodukte (Selbst hergestellt aus vollem Korn), Bioprodukte, am besten regional und mit viel Sonnenenergie gewachsen.

Gefloxt

Davon kann ich ein Lied singen:

Nachdem ich zweimal Ciprofloxacin verschrieben bekam (und es leider auch genommen habe), zeigten sich bei mir Langzeitnebenwirkungen. Ich schreibe diesen Beitrag sehr emotional aufgewühlt - also verzeihen Sie, falls es etwas unstrukturiert erscheint.

Ich hatte/habe Schmerzen in Gelenken, Muskeln, Sehnen, Nerven;
d.h. Fußgewölbeschmerzen,
Hüftschmerzen,
Schulterschmerzen,
Handgelenksschmerzen,
Lumbalschmerzen,
Schmerzen in den Oberschenkeln, Waden,
im Nacken und generell im Rücken.

Die Schmerzen konnten und können in Ruhe, bei Belastung oder generell auftreten.
Sie zeigten und zeigen sich dumpf, brennend, stechend, bohrend usw., akut verstärkt oder chronisch persistierend.
Manchmal wachte ich nachts auf aufgrund von Schmerzen im ganzen Körper.
Es kamen Taubheitsgefühle, Brennen und Kribbeln dazu.

Zeitlich relativ kurz nach der Antibiotikagabe fiel mir zweimal ohne Grund eine Tasse aus der Hand. Das trat Gott sei Dank dann nicht mehr auf.

Es kam zu Muskelschwäche – manchmal knickte mir beim Treppabgehen ein Bein weg oder nach Belastung schliff ich das Bein hinter mir her.
Bei einem starken Schub kommt es manchmal dazu, dass mir ein Bein nicht mehr gehorcht - es bewegt sich einfach nicht. Gott sei Dank immer nur kurz.
Ich hatte nächtliches Herzrasen und Herzstolperer, Rillen in Fuß- und Handnägeln, ich entwickelte eine Sonnenempfindlichkeit, die sich darin äußert, dass mir die Haare ausfallen, wenn ich mich im Sommer draußen aufhalte.
Zudem kommen Symptome wie Steifigkeit, stark eingeschränkte Beweglichkeit und
Arthrose (Arzt wunderte sich über die Arthrose) hinzu.
Auch einen Juckreiz der Haut ohne ersichtlichen Grund habe ich entwickelt.

Ich kann nur noch kurze Strecken gehen (5 – max. 10 Min.), dann muss ich mich hinsetzen wegen der Schmerzen.
Ich reagiere sehr empfindlich auf Betäubungs-, Narkosemittel.
Z.B. beim Zahnarzt:
Ich bekam eine örtliche Betäubung – kurz danach drehte sich alles und ich bekam starkes Herzklopfen. Am nächsten Tag hatte ich einen Nervenschmerz, der sich von der Injektionsstelle über den Hals, die Brust und bis in den Unterbauch zog. War am nächsten Tag Gott sei Dank wieder weg.

Die Symptome treten extrem in sogenannten Schüben auf.

Trigger, die die Schübe auslösen sind bei mir:
Betäubung beim Zahnarzt
Klassische Schmerzmittel
Psychischer Stress
Stärkere sportliche Betätigung
Starke Wetterumschwünge

Das sind alles Symptome, die sich, jedes für sich, auch anders erklären lassen – und das habe ich auch über Jahre hinweg getan.

Aber hier passte jetzt alles zusammen – es entstand ein Bild und ich war dadurch nicht etwa entmutigt, sondern im Gegenteil motiviert – motiviert, eine Behandlung zu beginnen.
Ich habe mir eine Behandlung ausgedacht, die verschiedene Komponenten beinhaltet.

Heute kann ich zumindest fast immer meine Sportkurse wieder halten und bin in Ruhe fast immer schmerzfrei. Die Schübe treten nicht mehr so häufig auf und sind bisher nicht mehr so stark. Aber meine Behandlung geht weiter und ich hoffe.... hoffe.... hoffe.

Boreout

In unserer Welt gilt es als wichtig, ständig Leistung zu erbringen. Wenn wir diesem Anspruch nicht genügen, kann das zu einem Gefühl von Leere und Unproduktivität führen.
Aber auch ohne den Hintergrund der Leistungsgesellschaft kann eine stete Unterforderung unseren Geist und unsere Seele nach Hilfe rufen lassen.
Unsere Seele ist darauf ausgerichtet, sich stetig zu entwickeln und unser Geist möchte gefordert und gefördert werden. Bleibt dies aus, zeigen sich Symptome des Boreouts.

Wir sollten uns daher immer wieder fragen:
Worin liegen unsere Interessen?
Welche möchte ich weiter ausbauen?
Welche Berufswahl ist für mich die richtige?
Wohin soll die Reise gehen?
Mache ich genug für meine Selbstentfaltung?

Und vor allem: Fühlen wir uns nicht schuldig, wenn wir uns "trotz Nichtstun" ausgebrannt fühlen. Es ist ein Hilferuf der Seele!

Hier noch allgemeine Informationen zum Boreout:
Der Begriff "Boreout" kommt aus dem englischen Begriff boredom, was soviel wie Langeweile bedeutet, bzw. "Ausgelangweilt-Sein". Also ein Zustand extremer Unterforderung, was auch als Unterstress bezeichnet wird.
Erstmalig wurde der Begriff des Boreout-Syndroms in dem 2007 erschienenen Buch "Diagnose Boreout" (Philippe Rothlin und Peter Werder) öffentlich gemacht.

Folgende Symptome sind typisch:

Wie gesagt, ähneln die Symptome des Boreout-Syndroms denen des Burnout-Syndroms:
Niedergeschlagenheit
Depressionen
Antriebs- und Schlaflosigkeit
Tinnitus
Infektionsanfälligkeit
Magenbeschwerden
Kopf- und Rückenschmerzen
Schwindelgefühle
Gemisch aus Stress, Belastung und lähmender Ohnmacht, das langfristig zur Erschöpfungsdepression führen kann.

Heute ist Herbstanfang
Meine Gedanken dazu und ein Räucherritual


Für mich ist das eine ruhige, gemütliche Zeit. Es kommen mir Bilder, wie „kuscheliger Pullover, kuschelige Decke und eine warme Tasse Tee“, verknüpft mit dem Gefühl der Wärme und Geborgenheit.

Jetzt kommt die Phase, in der ich mich immer wieder zu mir und in mich zurückziehen kann.

Mehr Zeit in der Stille! – ganz bei mir.

Und eine Zeit der Farben, der Ernte und Rückschau – des Übergangs und Wandels.

Dem Beispiel der Natur folgend, ist es für mich eine Zeit, um die Farben in meinem Leben zu genießen. Das Bunte in meinem Leben – also das Schöne – zu erkennen und dafür dankbar zu sein. Ich sehe darauf zurück, was ich in diesem Jahr „geerntet“ habe (nein, nicht meine Tomaten und Gurken) – sondern was lief gut und nicht so optimal in meinem Leben.

Was werde ich ändern, was so belassen?

Falls Sie aber dazu neigen, in ein Stimmungstief zu verfallen, können Sie vielleicht auch ein Räucherritual mit Johanniskraut und Weihrauch durchführen. Johanniskraut eignet sich auch hervorragend als Tee oder pflanzliches Präparat zur Stimmungsaufhellung.
Ich persönlich empfehle gerne das Präparat von der Fa. Pascoe Neurapas Balance, das außer Johanniskraut (nervenstärkend und stimmungsaufhellend) noch Passionsblume (entspannend und wirkverstärkend von Johanniskraut) und Baldrian (mildert nervöse Unruhe, lindert Einschlafstörungen) enthält.

Für das Räucherritual benötigen Sie ein feuerfestes Räuchergefäß,

Räucherkohle, Räuchersand, eine Räucherzange, um Verbrennungen zu vermeiden und natürlich das Räucherwerk (z.B. Johanniskraut und Weihrauch – es gibt auch fertige Räuchermischungen und wer es sich ganz einfach machen möchte, nimmt sogenannte Räucherstäbchen, dann brauchen Sie kein zusätzliches Material ;-))

Jetzt füllen Sie das Räuchergefäß etwa halbvoll mit Räuchersand. Danach entzünden Sie die Räucherkohle. Fassen Sie die Kohle fest mit der Räucherzange und halten Sie sie über eine Kerze oder ein Feuerzeug. Nun können Sie beobachten, wie kleine Funken durch die Kohle ziehen.

Legen Sie die Kohle auf den Sand in der Räucherschale und warten Sie, bis sie komplett mit einer feinen Ascheschicht bedeckt ist, das kann bis zu sieben Minuten dauern. Das ist aber wichtig, denn nur dann hat die Kohle die optimale Temperatur, um sowohl die Wirkung als auch den Duft des Räucherwerks optimal zu aktivieren.

Jetzt können Sie Ihr Räucherwerk auf die Räucherkohle geben. Um die beste Wirkung zu erreichen, sollten Sie Ihr Räucherwerk in kleinen Portionen verräuchern. Dabei sollten Sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig verwenden. Der Duft beim Räuchern sollte angenehm und rauchig sein. Sobald Sie einen richtig „verbrannten“ Geruch wahrnehmen, nehmen Sie das Räucherwerk mit der Zange von der Kohle und legen neues Räucherwerk nach.

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