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Magnetfeldtherapie

Bei MRT-Systemen (Magnet-Resonanz-Therapie) werden schwache pulsierende Magnetfelder dazu benutzt, verschiedene physiologische Vorgänge des Körpers zu aktivieren.

Dies geschieht durch Impulse, deren messbare Feldstärke (selbst bei höchster Intensitätseinstellung)
kleiner als das Erdmagnetfeld ist.

Bei gleichzeitiger Einwirkung verschiedener Magnetfeld-Pulsfrequenzen, die den Körper ungehindert
durchdringen, kann es zu Resonanz-Phänomenen kommen, mit denen einzelne, allgemein
wichtige physiologische Vorgänge aktiviert werden.

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Die Magnetfeldbehandlung kann bei vielen Beschwerden eingesetzt werden, unter anderem bei:

    Arthrose
    Gelenkbeschwerden
    Bandscheibenbeschwerden
    Knochenheilungsstörungen
    Rheumatismus
    Muskelschwäche
    Entzündungen
    Leberschäden
    Magen-Darm-Erkrankungen
    Nierenerkrankungen
    Schilddrüsenerkrankungen
    Wundheilungsverzögerungen
    Zahn- und Zahnfleischerkrankungen
    Nasennebenhöhlenentzündung (chronisch)
    Schmerzzustände
    Stoffwechselstörungen
    Diabetischer Fuß
    Vegetativen Störungen usw.

In der Tiernaturheilkunde sind es in erster Linie degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Wirkungsrichtung der Therapie mit elektromagnetischen Feldern

1. Steigerung der Zellregeneration
2. Optimierung der Gewebs-Sauerstoffversorgung
3. Förderung der Durchblutung
4. Schmerzlinderung
5. Beschleunigtes Abheilen entzündlicher Prozesse

OP-Nachsorge

Verkürzung von Heilungsprozessen
Beschleunigung der Regenerationsphase
Förderung der Geweberegeneration/Wundheilung

Magnetfeldtherapie eignet sich sowohl zur Prophylaxe, als begleitende oder alleinige Therapie.

 

Gegenanzeigen/Kontraindikationen/Nebenwirkungen:

Die Magnetfeldtherapie darf nicht angewendet werden bei Patienten mit Angina pectoris (Brustenge bei koronarer Herzerkrankung), akuten Blutungen, Epilepsie, Fieber, Schilddrüsenüberfunktion, schweren Herzrhythmusstörungen, schweren Virusinfektionen oder Tuberkulose.

Nebenwirkungen sind bei der Magnetfeldtherapie sehr selten. Durch die verstärkte Durchblutung verspüren sensible Menschen u. U. ein leichtes Kribbeln oder Wärmegefühl.
Schlafbedürfnis, selten Herzklopfen und Unruhe können auftreten.

Konzept und Wirkung:

Die Heilkraft von Magneten war schon im Altertum bekannt und hat bis heute eine lange Tradition. Hippokrates (460-375 v. Chr.), berühmtester Arzt der Antike, behandelte seine Patienten u. a. mit pulverisierten Magnetsteinen, der islamische Arzt Ibn Sina, genannt Avicenna (980-1037), nutzte Magnete bei der Therapie von Depressionen, Paracelsus (1493-1541) empfahl die Anwendung von Magneten bei Hämorrhoiden oder Entzündungen und Franz Anton Mesmer (1734-1815) behandelte mit Magneten erfolgreich eine blinde Pianistin.

In den 1970er Jahren entwickelten der Chirurg Fritz Lechner und der Physiker Werner Kraus ein Verfahren, bei dem geschädigte Körperzellen durch pulsierende Magnetfelder positiv beeinflusst wurden. Grundlage ist der Gedanke, dass jeder lebende Organismus ein eigenes elektromagnetisches Feld besitzt. Mit Hilfe eines schwachen Magnetfelds wird bei der Magnetfeldtherapie auf dieses Feld und das elektrische Leitvermögen der Zellen
Einfluss genommen. Die Gefäßdurchblutung und die Sauerstoffaufnahme der Zellen werden verbessert, der Energiestoffwechsel erhöht und die Abwehrkräfte gestärkt.

Mittlerweile konnte auch wissenschaftlich bewiesen werden, dass z. B. Knochenbrüche unter Einwirkung elektromagnetischer Felder schneller heilen, da die Knochenneubildung (Kallusbildung) und somit der Heilungsprozess angeregt wird.

Anwendung:

Bei der Magnetfeldtherapie wird mit Hilfe von einer Spulenmatte ein Magnetfeld erzeugt. Das Tier liegt auf der Spulenmatte.

Die Anwendung ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Indikation zwischen 8 und 45 Minuten, einmal pro Woche bis 2mal täglich je nach Indikation. Die Anzahl der Behandlungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, ein Standardmaß sind 10 Behandlungen. Aber auch eine über Monate dauernde Behandlung kann bei bestimmten Krankheitsbildern sinnvoll sein.